Archiv für Januar 2011

nächstes Plenum

nächstes Plenum ist am Montag, 9.2. um 19Uhr im Karoshi

Großes Dank an alle für die gelungene Soli-Party

Vielen vielen Dank an ALLE Leute, die bei einer sooo tollen Soli-Party mitgewirkt haben!
Es war wirklich spitze!!!!
Vor allem aber nochmals ein ganz dickes Lob an Dani, die Four Hout Fellas, Skaphonics und DOLF. Ihr wart echt absolute Spitze! Und auch an Lutz ein dickes Dankeschön für den Spitzen Sound!

Vielen Dank für die Super Party!!

euer AAP

unser nächstes Treffen ist übrigens am Montag 24.1. 19Uhr im Karoshi. Jede und Jeder ist natürlich herzlich willkommen!

Kontakt zum EA Kassel

Hallo liebe Leute,

hier für alle, die ein Anschreiben von der Polizei bezüglich diverser Aktionen in und um Kassel gegen den Castor-Transport nach Gorleben bekommen haben eine Kontaktadresse für Beratung, Hilfe und Unterstützung. Bevor ihr auf den erhaltenen Brief reagiert, solltet ihr unbedingt Kontakt zum EA aufnehmen und euch über die Folgen eures Handels aufklären lassen, bzw. euch Unterstützung beim weiteren Umgang mit dem Schreiben holen!

Mail: ea-kassel[at]riseup[dot]net
Link: http://eakassel.wikispaces.com/

Liebe Grüße

euer AAP

Ausstellung „Uran bedroht ein Dorf“ 15. Januar 20 Uhr Karoshi

Hey ihr,
anlässlich der Anti-Atom-Soliparty am Samstag den 15ten im
Karoshi wird in den Räumen des Karoshi eine Ausstellung über den
geplanten Uranabbau in Falea, Mali gezeigt. Um 20 Uhr, wenn auch Einlass
der Party ist, stehen Menschen für Fragen zur Verfügung. Die Ausstellung
wird aber auch den Abend über zu besichtigen sein.

*Hintergrund zur Ausstellung*

Die Gemeinde Falea liegt im Westen Malis, an der Grenze zu Senegal und
Guinea. Sie umfasst eine Fläche von ca. 400 km². Die Einwohner*innenzahl
wird auf 17000 geschätzt.

Das Land der Gemeinde Falea war bislang relativ unberührt und artenreich.

Im Januar 2007 hat die kanadische Rockgate Capital Corporation von der
malischen Regierung die Rechte zur Erkundung und zum Abbau von Uran auf
150 km² der Gemeindefläche erhalten. Weitere involvierte Firmen sind:
Cogema (AREVA), Delta Explorations Inc, BOART LONGYEAR.

2008 wurde eine Luftlandepiste gebaut. Die Piste für endet wenige Meter
vor dem Kindergarten von Falea. Wöchentlich werden die Bohrkerne mit
Antonow Flugzeugen in ein Laboratorium verschickt. Möglichen
Rohstoffadern werden alle 200 m mittels Kernbohrungen bis in 300 m Tiefe
geortet.

*Problemfelder*

Neben der langfristigen radioaktiven Bedrohung durch Abbau und Trailings
(schlammige Rückstände meist auf Halden gelagert) und der Ausbeutung
durch die Großkonzerne gibt es weitere Probleme:

*

Internationale Standards werden nicht eingehalten (z.B. Sicherung
der Bohrlöcher)

*

Unterlagen und Verträge sind nicht öffentlich zugänglich

*

Bevölkerung ist kaum über die Gefahren des Uranabbau informiert

*

traditionelle Rechte der Landnutzung werden angegriffen

*Initiativen*

Es hat sich in Mali eine Bürger*innenbewegung zusammengefunden die ARACF
(Association des ressortiments et amis de la Commune de Falea).

Deren Maßnahmen und Bemühungen sind unter anderem:

*

Lokales Radio zur unabhängigen Information der Bevölkerung

*

Nullpunktstudie zur Erfassung der radioaktiven Belastung vor
Beginn des Uranabbaus

*

Beteiligung an öffentlichen Debatten zur vorgeschriebenen Umwelt-
und Sozialverträglichkeitsprüfung

*

Einhaltung internationaler Sicherheitsstandards erwirken

*

Einrichtung einer Zweigstelle vor Ort mit Studierenden und
internationalen Wissenschaftlern

*

Solidarität von Institutionen und Gemeinden in Europa

*

Bekanntmachung der Problematiken des Uranabbaus und ein
herauskommen aus der Anonymität

Um die Gruppe zu unterstützen haben wir die Ausstellung im Karoshi
organisiert. Weitere Infos findet ihr unter:

http://www.falea21.org/

http://www.forumcivique.org/de/artikel/mali-das-falea-projekt